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Verkehrsunfall A23

Einsätze

Verkehrsunfall mit LKW und mehreren PKW auf der A23 Höhe Hanerau-Hademarschen
Einsatz

22.12.2011
Gegen 19:30 Uhr ereignete sich am Donnerstagabend ein Verkehrsun-fall mit 4 beteiligten PKWs sowie einem LKW.

Verkehrsunfall mit LKW und mehreren PKW auf der A23 Höhe Hanerau-Hademarschen
Die Insassen der Fahrzeuge wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und kamen vorsorglich in die Krankenhäuser nach Itzehoe und Heide.

Die alarmierte Feuerwehr Wacken rückte unter der Leitung von Matthias Venor (stellv. Wehrführer) mit allen Fahrzeugen aus.
Bereits auf der Anfahrt wurde die Feuerwehr Schafstedt (Kreis Dithmarschen) auf Grund der ersten Angaben in der Alarmierung nachalarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Person in den Fahrzeugen eingeklemmt war.

Die Feuerwehr Wacken sicherte die Einsatzstelle ab, während die Feuerwehr Schafstedt die Auffahrt Hanerau-Hardemarschen in Richtung Süden sowie die Autobahn in Höhe der Auffahrt komplett gesperrt hat.
Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle, die sich über mehrere hundert Meter hinzog, aus und säuberte die Fahrbahn nach dem Abtransport der verunfallten Fahrzeuge. Während der Bergungsarbeiten der Fahrzeuge war die Autobahn in Richtung Süden voll gesperrt.

Zur Unfallursache, dem Unfallhergang und der Schadenhöhe konnten zum Zeitpunkt keine genauen Angaben gemacht werden.

Einsatzleiter : Matthias Venor

Eingesetzte Kräfte:
FF Wacken
FF Schafstedt (HEI)

RKiSH
Polizei

Text / Bilder: Doku Team Jan Lähn, Frederick Paulsen
Verkehrsunfall mit LKW und mehreren PKW auf der A23 Höhe Hanerau-Hademarschen

Rauchmelder

Aktuelle Informationen

Einheitliche Kennzeichnung von Rauchmeldern mit zuverlässiger Funktionsbereitschaft von mindestens 10 Jahren

Höhere Qualität bei Rauchmeldern mit „Q“
Die erhöhten Qualitätskriterien und technischen Weiterentwicklungen bei Rauchmeldern innerhalb der letzten Jahre konnten nicht mehr transparent durch ein gemeinsames Prüfzeichen am Markt dargestellt werden. Brandschützer und Fachberater forderten daher seit langem eine Kennzeichnung für qualitativ hochwertige Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind.

Zur besseren Verbraucherinformation gibt es daher jetzt das neue „Q“: ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht. Folgende Leistungsmerkmale sind ausschlaggebend:

• Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen

• Erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse

• Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer

Grundlage für das „Q“ ist die Erfüllung der erhöhten Anforderungen aus der neuen vfdb-Richtlinie 14-01. Die Prüfungen werden von notifizierten Prüfinstituten wie VdS Schadenverhütung und Kriwan Testzentrum durchgeführt.

Das neue „Q“ ersetzt keinesfalls die EN 14604, sondern ergänzt sie in Bezug auf Kriterien, die aufgrund der EN 14604 nicht gefordert werden, auf die sich also die CE-Kennzeichnung nicht bezieht. Beratern und Verbrauchern, die Wert auf besondere Qualität und Zuverlässigkeit legen, bietet es eine verlässliche Entscheidungshilfe.

„Endlich werden die mindestens 10 Jahre Lebensdauer nicht nur für die Batterie, sondern auch für den Rauchwarnmelder selbst geprüft und belegt“, erläutert Christian Rudolph, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention in der vfdb. Der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Bernd Pawelke, erklärt den Nutzen für den Verbraucher: „Das neue ‚Q’ bietet eine unabhängige und einheitliche Kennzeichnung von Qualitätsmeldern zur Orientierung am Markt. Brandschützer, Dienstleister und Berater haben zudem Antworten auf Verbraucherfragen, wenn es um die qualitative Unterscheidung von Rauchwarnmeldern geht.“

Mehr Infos auch unter www.rauchmelder-lebensretter.de










Beitrag von Frank Raether
Copyright © 2008 by Kreisfeuerwehrverband Steinburg

Dschungelparty 2011

Aktuelle InformationenMoin Moin,

einige Bilder der Dschungelparty 2011 sind nun  eingestellt. Die Bilder sind NICHT öffentlich und nur für eingetragene Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen und dann den link links benutzen.

Unfall

Einsätze

Schwerer Verkehrsunfall in Christinenthal auf der B430
Einsatz

03.08.2011
Am heutigen gegen 11:30 Uhr wurde durch die KRLS West die FF Christinenthal mit der Alarmmeldung „Technische Hilfe/Menschleben in Gefahr * LKW gegen PKW“ alarmiert.

Schwerer Verkehrsunfall in Christinenthal auf der B430
Auf Grund dessen, dass die Freiwillige Feuerwehr Christinenthal mit keinem hydraulischen Rettungssatz ausgestattet ist, wurde nach Alarm- und Ausrückordnung zusätzlich die Freiwillge Feuerwehr Reher mitalarmiert.
Den eintreffenden Rettungskräften bot sich ein schreckliches Bild an der Unfallstelle auf der B430. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Polizei stand ein PKW aus dem Plöner Raum Richtung Schenefeld auf dem Seitenstreifen/Radweg Höhe des Christinenthaler Teiches. Die jeweils vier Insassen sollen sich außerhalb um das Fahrzeug herum aufgehalten haben, als ein LKW aus dem Hamburger Raum aus Richtung Schenefeld kommend nach links auf den PKW zufuhr. Es kam zu einem heftigen Zusammenstoß, beim dem eine Person tödlich verletzt wurde. Die drei anderen Personen wurden schwer verletzt. Beide Unfallfahrzeuge kamen an dem dort beginnenden Waldstück zum Stehen.
Der LKW-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß nicht verletzt, steht jedoch unter Schock.
Andere an der Einsatzstelle vorbeikommende PKWs hielten sofort an, setzten den Notruf ab und leisteten sofort Erste-Hilfe.

Auf Grund von Rückmeldungen der alarmierten Feuerwehren, dass nicht genügend Einsatzkräfte für diesen Einsatz zur Verfügung stünden, wurde das Alarmstichwort erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Schenefeld-Siezbüttel nachalarmiert. Neben den Feuerwehren trafen nach und nach 4 Rettungswagen, 2 Notarztwagen sowie ein Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle ein.
Die schwerverletzten Personen wurden in die Krankenhäuser Itzehoe und Heide eingeliefert.
Warum der PKW auf dem Seitenstreifen/Radweg stand und der LKW nach links fuhr, ist derzeit ungeklärt. Die Polizei hat ihre Ermittlung vor Ort aufgenommen. Die B430 ist derzeit in diesem Bereich für die Unfallaufnahme durch die DEKRA und die anschließende Bergung der Unfallfahrzeuge voll gesperrt.


Eingesetzte Kräfte:
FF Christinenthal
FF Reher
FF Schenefeld-Siezbüttel
Polizei
Rettungsdienst

Zeltlager in Brokstedt

Einsätze

Pfingstzeltlager 2011 in Brokstedt
Jugendfeuerwehr Veranstaltungen

14.06.2011
über 300 Jugendfeuerwehrmitglieder aus 20 Jugendfeuerwehren nahmen am Pfingstzeltlager 2011 teil

Pfingstzeltlager 2011 in Brokstedt
Das diesjährige Pfingstzeltlager wurde von der Jugendfeuerwehr Brokstedt im Brokstedter Speedwaystadion ausgerichtet. Nach der Anreise am Freitag und dem Aufbauen des Zeltlagers begann bereits das Hockeyturnier mit gemischten Mannschaften aus Spielern der 20 anwesenden Jugendfeuerwehren. Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück mit belegten Brötchen mit der Lagerolympiade weiter. Die Jugendfeuerwehrmannschaften kämpften beim Dreibeinlaufen, Schwammwerfen, Big Pack Hüpfen, Casting und vielen weiteren Spielen um Punkte für den Sieg. Ein besonderer Höhepunkt war der im Zentrum des Speedwaystadions aufgebaute Pool, der von vielen Kids ausgiebig zur Abkühlung genutzt wurde. Auch einige der Jugendfeuerwehrwarte und Ausbilder machten, teils unfreiwillig, Bekanntschaft mit dem erfrischenden Nass. Abends fand das Finalspiel des Hockeyturniers und die Siegerehrung der Lagerolympiade statt, bei der die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Glückstadt auf Platz eins landete. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus St. Margarethen und Sarlhusen.
Am späten Sonntagvormittag verabschiedeten sich die Teilnehmer und beendeten ein tolles Pfingstzeltlager, bei dem alle Teilnehmer und auch die ausrichtende Jugendfeuerwehr Brokstedt mit dem gesamten Team der aktiven Wehr viel Spaß hatten.

Pfingstzeltlager 2011 in Brokstedt Pfingstzeltlager 2011 in Brokstedt

Feuer Vaalermoor

Einsätze

Feuer zerstört Bauernhaus

14. April 2011 | 06:45 Uhr | Von Jochen Schwarck

15 Ziegen sterben/Schaden beträgt 500 000 Euro

Vor den Trümmern seines Hofes: Uwe Bestmann (links) mit seinem Bruder und Wehrführer Heino Bestmann. Foto: Schwarck

Seine vier Rassehunde, die sich lautstark bemerkbar machten, rissen in der Nacht zu gestern gegen 2 Uhr den 43 Jahre alten Uwe Bestmann aus dem Schlaf. Zugleich hörte er laute Knallgeräusche. Als er vor sein Haus in der Straße Westende trat, stand der Wirtschaftsteil seines kombinierten Wohn- und Wirtschaftsgebäude bereits in hellen Flammen. Durch die Hitze zerbarsten die Asbestzementplatten der Dacheindeckung. Der Sturm aus nördlichen Richtungen fachte das Feuer weiter an. "Es regnete Feuer vom Himmel", beschrieb Uwe Bestmann den Funkenflug.

Er weckte seine Ehefrau Karin und alarmierte die Feuerwehr. Die in der Nähe wohnende Heike Fölster bat er, die Sirene auf ihrem Hausdach auszulösen. Gleichzeitig waren auch Nachbarn auf das Feuer aufmerksam geworden und hatten über Notruf die Einsatzkräfte alarmiert. Uwe und Karin Bestmann gelang es noch, ihre Hunde sowie zwei Wellensittiche aus dem Wohnteil in Sicherheit zu bringen. Im Wirtschaftsteil konnten die dort untergebrachten 15 Ziegen nicht mehr befreit werden. Sie kamen in der Flammenhölle ums Leben. "Nur eine Ziege konnte sich ins Freie retten", erzählte Uwe Bestmann nach der Brandnacht.

Sein Bruder Heino Bestmann leitete als Wehrführer der örtlichen Feuerwehr gemeinsam mit seinem Kollegen Uwe Karstens von der Freiwilligen Feuerwehr Neuendorf-Sachsenbande den Einsatz der insgesamt vier Wehren. Zu ihnen gehörten auch die Nachbarwehren aus Vaale-Nutteln sowie aus Wacken. Erst nach siebenstündigem Löscheinsatz konnten die Wehren morgens gegen 9 Uhr wieder abrücken.

Die Löschwasserverhältnisse waren optimal. Von der Brücke in der Ortsmitte wurden zwei Schlauchleitungen verlegt. Damit konnte auch die Wasserkanone der Neuendorfer Wehr gespeist werden. Weiteres Löschwasser kam aus dem Hydranten beim nahe gelegenen Feuerwehrhaus sowie aus dem vor der Brandstelle vorbeiführenden Entwässerungskanal. Um dem Großfeuer zu Leibe rücken zu können, musste das Stalltor gewaltsam geöffnet werden. Weil durch die Flammen die auf dem Dachboden lagernden Heu- und Strohvorräte vernichtet wurden und abgelöscht werden mussten, wurde außerdem eine Wand der Stallungen eingerissen.

Durch das Großfeuer wurde der Wirtschaftsteil des Anwesens komplett zerstört. Der starke Sturm führte dazu, dass auch der Wohnteil durch die Flammen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und nicht mehr bewohnbar ist. Uwe und Karin Bestmann fanden zunächst bei seiner Mutter eine Notunterkunft. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei Itzehoe begann noch gestern mit den Untersuchungen. Ein Kripo-Beamter bezifferte den Gesamtschaden vorsichtig auf rund eine halbe Million Euro.

Feuer im Hafen Itzehoe

Einsätze

Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand
Einsatz

28.03.2011
Das Feuer in den Lagerhallen im Itzehoer Hafen ist unter Kontrolle. Das Einsatzstichwort ist zwischenzeitlich auf FEU 6 (sechs Löschzüge im Einsatz) hochgestuft worden.

Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand
Aus noch ungeklärter Ursache ist es in einer Lagerhalle für Getreide, Weizen und Raps zu einem Feuer gekommen, dass auf die angrenzende, größere Lagerhalle übergegriffen hat. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle schlugen die Flammen lichterloh aus den Hallen. Die sehr starke Rauchentwicklung war über viele Kilometer weit zu sehen und zog direkt über einen Recyclingbetrieb und mehrere Einkaufsmärkte. Die Feuerwehr veranlasste die Sperrung der Zufahrtsstraßen zum Hafengebiet und forderte den Löschzug-Gefahrgut des Kreises Steinburg zur Messung der Rauchgase nach. Die Polizei veranlasste unterdessen Radiodurchsagen mit dem Hinweis an alle Anwohner, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laute Knall- und Berstgeräusche und zogen viele Schaulustige zur Einsatzstelle.

Ebenfalls wurden mehrere Feuerwehren zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nachgefordert, darunter auch die Drehleiter aus Kellinghusen. Die Feuerwehr Glückstadt übernahm unterdessen mit einem Löschzug die Einsatzbereitschaft für Itzehoe und sicherte so das Stadtgebiet ab.

Ferner wurden mehrere Wasserwerfer und diverse Strahlrohre in eine Riegelstellung gebracht, um ein Übergreifen der Flammen auf die unmittelbar angrenzende Siloanlage zu verhindern.

„Die Wasserversorgung konnte hier glücklicherweise schnell und sicher aufgebaut werden, da die Stör direkt vor dem betroffenen Objekt verläuft und dank des auflaufenden Wassers ist die Wasserversorgung auch auf längere Sicht gewährleistet.“, so Einsatzleiter Peter Happe, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Itzehoe.

Aktuell werden die sich in den Hallen befindlichen Brandnester mit Schaum großflächig abgedeckt, hierzu wurden 3000 Liter Schaummittel aus der Feuerwache Itzehoe und weitere 7000 Liter von einer Werkfeuerwehr aus Hemmingstedt nachgefordert.

Einige Feuerwehren konnten bereits aus dem Einsatz entlassen werden, die Löscharbeiten dauern weiterhin an.

Eingesetzte Kräfte
Feuerwehr
Itzehoe
Heiligenstedtenerkamp
Oelixdorf
Heiligenstedten-Bekmünde
Kremperheide
Kellinghusen
Wrist
Glückstadt
Löschzug-Gefahrgut Kreis Steinburg
ABC-Dienst Pinneberg
Technische Kreisfeuerwehrzentrale

mit ca. 130 Einsatzkräften
Einsatzleiter: Peter Happe, Feuerwehr Itzehoe

Deutsches Rotes Kreuz
Rettungsdienst
Polizei
Ordnungsamt
Bürgermeister Itzehoe
Stadtwerke Itzehoe

Bilder und Text: Team Medien-und Öffentlichkeitsarbeit

Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand
Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand Großfeuer in der Kreisstadt - Getreidelager am Hafen stand im Vollbrand



Beitrag von Björn Lüdtke
Copyright © 2008 by Kreisfeuerwehrverband Steinburg

Dienstplan der Jugendfeuerwehr für 2011

Aktuelle Informationen

Dienstplan 2011

Aktuelle InformationenHallo liebe Feuerwehrkameraden,

der Dienstplan für 2011 ist jetzt eingestellt und auch HIER abrufbar.
Es handelt sich wie immer um ein .pdf Dokument und kann direkt
aus dem Adobe Reader auch gedruckt werden.

Liebe Grüße Christian Osburg

Auto im Angelteich

Einsätze

Fahrzeug aus See geholt
Einsatz

22.10.2010
Ein Mitglied eines Angelvereins aus Wacken, entdeckte am heutigen Morgen an der Bergfleth Angelkuhle, zwischen Vaale und Hochdonn ein Fahrzeug im Uferbereich des Sees.

Fahrzeug aus See geholt
Das Fahrzeug war ca. zu 2/3 versunken und augenscheinlich befand sich keine Person mehr im Fahrzeug.

Die alarmierten Feuerwehren aus Wacken und Gribbohm, ließen die Tauchergruppe aus Itzehoe nachalarmieren.
Die Tauchmannschaft bestätigte nach einem Tauchgang, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befinden.
Vor der Bergung des Autos, mit Hilfe eines Abschleppfahrzeuges, wurden um das Fahrzeug Ölsperren gelegt, um auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen.
Nach der Bergung, wurde das Gewässer nochmals von den Feuerwehrtauchern abgesucht.

Nach Polizeiangaben, handelt es sich um ein gestohlenes Fahrzeug aus dem Kreis Rendsburg. Mit dem Fahrzeug wurde ein massives Tor durchfahren und anschließend wurde es im Angelsee versenkt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzleiter: Harm Kröger, FF Gribbohm

Eingesetzte Kräfte:

FF Gribbohm
FF Wacken
FF Itzehoe, Tauchergruppe
Technische Feuerwehrzentrale

Polizei

Rettungsdienst

Text und Foto: Matthias Venohr

Fahrzeug aus See geholt Fahrzeug aus See geholt

W:O:A 2010

Einsätze

Wacken:Open:Air 2010
Einsatz

08.08.2010
Großtes Heavy Metal Festival der Welt sauber beendet. Rund 82.500 Teilnehmer und über 100 Bands auf acht Bühnen feierten bis der "Arzt" kommt.

Wacken:Open:Air 2010
POLIZEI
Seine Zahlen in Punkto Kriminalität: 356 Taschendiebstähle, 28 einfache Diebstähle, 24 schwere Diebstähle, 15 Körperverletzungen, 5 gefährliche Körperverletzungen, 4 Verstöße gegen das Waffenrecht, 3 Verstöße im Zusammenhang mit der Verwendung von Kenzeichen verfassungswidriger Organisationen, 2 Verstöße gegen das Betäubungsmittelrecht, 2 Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, 1 schwerer Raub, 259 aufgenommene Anzeigen wegen (Ticket-) Betruges.
Darüber hinaus kontrollierte die Polizei, die mit 180 Beamten in der Spitze bei dem Festival vertreten war, bei der Anreise der Festivalbesucher und während der so genannten Raumstreifen 550 Fahrzeuge (501 Pkw, 26 Lkw, 23 Kräder) und 1.427 Personen.

RKiSH
Der Rettungsdienst beförderte in der gesamten Zeit des Festivals 291 Patienten in Kliniken. "In der Regel alles 'leichte Geschichten'", stellte der Pressesprecher der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), Jörg Zydziak, heraus.

Kräfte von DRK, Johanniter-Unfallhilfe, Arbeiter-Samariter-Bund, DLRG, THW und Malteser Hilfsdienst führten 2.953 Behandlungen durch. "Kopfplatzwunden hatten wir relativ häufig", sagte Jörg Zydziak. Grund: "Beim Croud-Surfen wurden die verletzt, die unten standen und die schweren Stiefel des Surfers an den Kopf bekamen - nicht etwa der Croud-Surfer selbst." Darüber hinaus verzeichneten die Hilfskräfte "verstauchte Füße bedingt durch den unebenen Boden" und "wenige normale Kreislaufprobleme, höchstens Alkohol bedingte". Doch es gab auch das: Ein Patient kam mit einem am Oberwarm festgenähten Wacken-Patch in das Erste-Hilfe-Zelt. "Seine Kumpels hatten es mit 24 Stichen an seinem Oberarm befestigt. Beim Entfernen der Bindfäden hatte er aber mehr Sorgen um den Patch als um seinen Oberarm", stellte Jörg Zydziak "Härte im Nehmen" heraus. Relativ oft ausgegeben wurden Kopfschmerztabletten und Magenmittel. "Die sind in der Zahl 2.953 nicht enthalten. Diese Medizin haben wir nicht mitgezählt." In erster Linie wollten Patienten, die zuvor zuviel getrunken hatten, von diesen Mitteln haben. Erfreulich in diesem Jahr nach Worten des RKiSH-Mitarbeiters: "Wir hatten deutlich weniger Schnittverletzungen als im vergangenen Jahr." Auf dem Gelände und im Dorf wurden an den Ständen Plastikflaschen und Kunststoffbecher ausgegeben. "Daran lag es." Relativ viel Glück hatte auch ein Asthma-Kranker, der den Circle Pit genießen wollte. "Er bekam Atemprobleme, war nach zehn Minuten aber wieder auf den Beinen." Ob sich der Metal-Fan danach erneut in den Staub stürzte, ist hier nicht bekannt. Auch aus Sicht von Jörg Zydziak begrüßenswert, dass der Veranstalter den 'Wall of Death' auf seinem Gelände nicht duldet. "So werden übelste und schwerste Verletzungen verhindert."

FEUERWEHR
Feuerwehr-Einsatzleiter W:O:A, Matthias Venohr, teilte mit, dass die Mitarbeiter in den Freiwilligen Feuerwehren 243 Mal ausgerückt waren: "Dazu zählten wie in jedem Jahr Kleinfeuer, bedingt durch das Abbrennen von Müll und Zelten." Dazu kümmerten sich die Kameraden aber auch um "einige hilflose Personen" und leiteten die an den Sanitätsdienst weiter. Größte Herausforderung für die Wehren: "Es brannten drei Dixi-Klos, die gelöscht werden mussten. Es handelte sich wohl um Brandstiftung." Ansonsten sei Wacken 2010 "ein ruhiges und angenehmes Fest" gewesen. Folgende Feuerwehren haben sich an dem Einsatz beteiligt: Wacken, Gribbohm, Holstenniendorf, Pöschendorf-Hadenfeld-Kaisborstel, Besdorf, Bokhorst, Vaale-Nutteln, Vaalermoor, Oldenborstel, Christinenthal, Nienbüttel-Agethorst-Bokelrehm, Puls, Schenefeld-Siezbüttel, Aasbüttel, Looft, Warringholz, Reher, Krummendick-Kleve.

Neuer Leiter des Führungsstabes des Kreises Steinburg, Dr. Hans Treinies, nutzte die Gelegenheit am Freitag Vormittag, in einer eher ruhigen Phase, einmal mit den Verantwortlichen der einzelnen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu schauen und sich die örtlich Arbeit erklären zu lassen.

Großer Erfahrungswert: Einsatz von Digitalfunk bei den BOS
Dank des Angebotes des Landespolizeiamtes wurde während des einwöchigen Einsatzes der Feuerwehr modernste Digitalfunkgeräte getestet. Insgesamt 20 Geräte hatte das Land den Feuerwehren zur Erprobung bereitgestellt.

BILANZ
Rettungs- und Sanitätsdienst, Freiwillige Feuerwehren, Ordnungsamt des Amtes Schenefeld und Polizei hatten keine Mühe die Rock-Veranstaltung in der Steinburger Gemeinde in sehr guter Zusammenarbeit mit dem Produktionsleiter Thomas Hess und der Security-Einsatzleiterin Heidrun Vogler auch zum 21sten Mal problemlos abzuwickeln.

ORDNUNGSAMT
Zum Festivalverlauf äußerte sich auch der Leiter des Ordnungsamtes des Amtes Schenefeld, Gerhard Tolksdorf: "Ich bin hochgradig mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden. Die Planung wurde eins zu eins umgesetzt. Ich bedanke mich bei allen Kräften von Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Produktionsleitung, Security, letztendlich beim Veranstalter und bei den Fans, die hier in Wacken und in friedlicher Weise drei interessante Tage verbracht haben."

Quelle: ots Meldung der Polizei

Wacken:Open:Air 2010 Wacken:Open:Air 2010 Wacken:Open:Air 2010
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Beitrag von Martin Richter
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